Erfolgs- und Verdienst-Aussichten

Erfolgs- und Verdienst-Aussichten

Wer sich heute für die Osteopathie als Beruf entscheidet, trifft eine sehr gute Wahl. Denn: Die Osteopathie boomt! Dieser Trend hält bereits seit vielen Jahren an und wird sich weiter verstärken. Längst haben sich Osteopathen im deutschen Gesundheitssystem etabliert und profitieren von dem enormen Interesse der Bevölkerung an dieser sanften und dennoch hochwirksamen Behandlungsmethode.  Auch Schulmediziner zeigen sich zunehmend aufgeschlossener. Viele bilden sich selbst zum Osteopath weiter, andere kooperieren mit osteopathischen Kollegen in der Region. Ein guter Osteopath wird Erfolg haben und kann sehr gutes Geld verdienen. Wer in sich selbst und die Osteopathie-Ausbildung investiert, hat schon zum Berufseinstieg viele Türen offen. Der Run nach guten Osteopathen ist enorm. Eine eigene osteopathische Praxis ist ebenso möglich wie die Festanstellung in einer Praxisgemeinschaft, einem Gesundheitszentrum oder einer Klinik. Die meisten Osteopathen arbeiten Vollzeit, was beweist, dass man mit der Ausübung dieses Berufes seinen Lebensunterhalt prima verdienen kann. Da immer mehr Frauen sowie Männer durch das viele Sitzen körperliche und gesundheitliche Probleme entwickeln, Stichwort „Büro-Mensch“, Rücken, Bandscheiben, Wirbelsäule etc., sind alle dies Indikationen für den Osteopathen. Der heutige Mensch benötigt eine sanfte manuelle Therapie, um den körperunfreundlichen und -widrigen Arbeitsbedingungen der modernen Welt entgegenzuwirken. Wer eine top Osteopathie-Ausbildung genossen hat und sich fit macht im Bereich der Praxisführung und des -managements, wer engagiert und hilfsbereit, leidenschaftlich gerne seinen Beruf ausübt und Patienten auf empathischer Ebene begegnet, kann sich über einen riesigen Zulauf freuen. Viele beeindruckende Erfolgsgeschichten tragen sich durch die bewährte Mund-zu-Mund-Propaganda und Empfehlungen der kurierten Patienten weiter und verhelfen Ihnen nicht nur zu einem guten Ruf, sondern auch zu weiteren neuen Patienten.

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Die Schul-Wahl

Die Schul-Wahl

Wenn Sie sich für die Ausbildung zum Osteopathen entscheiden, sollten Sie diese bei keiner kleinen Hinterhof-Schule im Keller machen, sondern bei einem großen, namhaften und anerkannten Institut. Vorsicht ist geboten vor dubiosen Anbietern, die über Preis-Dumping oder andere Versprechen locken. Qualität ist das oberste Gebot! Eine gute Osteopathie-Schule bietet auf jeden Fall kostenlose Schnupperkurse an, sodass Sie sich einen ersten Eindruck vom Unterricht, den Räumlichkeiten, Ihren künftigen Dozenten und Kommilitonen machen können. Ebenso gehört ein seriöses Beratungsgespräch mit dem Studien- oder Ausbildungsleiter dazu. Haben Sie das Gefühl, man will Sie sofort in einen undurchsichtigen Vertrag hineindrängen, sind Sie falsch. Ein guter Schulleiter beantwortet Ihnen all Ihre Fragen geduldig und kompetent, erklärt Ihnen jeden Paragrafen des Vertrages genau und überlässt Ihnen die Entscheidung, was für Sie das Beste ist. Wenn für Sie alles stimmig ist, sind Sie richtig. Bewertungen, Rezensionen und Erlebnisberichte im Internet, Empfehlungen oder Warnungen aus dem Freundes-, Kollegen- und Bekanntenkreis, Gespräche mit Schülern und dem Lehrpersonal des Instituts etc. helfen Ihnen ganz sicher bei Ihrer Entscheidung. Die Schule sollte zentral gelegen sein und für Sie gut erreichbar. Die Atmosphäre muss positiv und einladend sein, das Klima freundlich und lebendig. Der Unterricht soll zielführend sein und gleichzeitig Spaß machen. Sie sollten gleichermaßen gefordert und gefördert werden. Je mehr Ihnen die Schule an Bonus bieten kann, z.B. die Anbindung an einen namhaften Osteopathie-Verband, ein eigenes Fachmagazin, Symposien und Kongresse, Online-Learning, Arbeitsgruppen etc., desto besser und professioneller ist sie. Wir empfehlen Ihnen für Ihre Ausbildung zum Osteopathen die Paracelsus Schulen für Naturheilverfahren.

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Geschichte & Entwicklung

Geschichte und Entwicklung der Osteopathie

„Bone-Setting“ wurde zum ersten Mal Anfang des 17. Jahrhunderts eingesetzt. Das Einrichten von Knochen und Gelenken entwickelte sich in Europa. Schnell interessierte sich die Wissenschaft für diese neue Disziplin und ordnete sie der Chirurgie zu. Da es damals aber noch keine bildgebenden Verfahren gab, wie MRT oder Röntgen, mussten sich die Ärzte komplett auf den klinischen Befund verlassen. So beschäftigten sich die Mediziner mehr und mehr mit funktioneller Anatomie und gewannen an Wissen bezüglich Knochen, Bändern und der Muskulatur. Die damaligen „Bone-Setter“ erlangten rasch Popularität. Sie spezialisierten sich darauf, Gelenkfehlstellungen ertasten zu können. Derartige Gelenkfehlstellungen betrachteten sie stets als muskulär ausgelöst. In der Regel behandelten sie Patienten mit Luxationen oder Knochenbrüchen. Sie sahen sich als Alternativmediziner, nicht als Schulmediziner.  Der englische Arzt Wharton P. Hood zählte im 19. Jahrhundert zu den bekanntesten Bone-Settern weltweit. 1871 beschrieb er typische Handgrifftechniken bei Schmerzen der Wirbelsäule oder von Gelenken. Auch seine Ausführungen zu Indikationen, Kontraindikationen und Risiken haben bis heute ihren festen Platz in der großen Welt der Osteopathie

Der Name, der am stärksten mit dem Begriff „Osteopathie“ verbunden ist, ist jedoch Andrew Taylor Still. Der US-Amerikaner, der von 1828 bis 1917 lebte und wirkte, kannte und beherrschte die Methode des Bone-Settings und entwickelte sie weiter. Er war offen für alle  wissenschaftliche Strömungen seiner Zeit und beschäftigte sich viel und intensiv mit der Darwinschen Evolutionstheorie sowie jener von John M. Neil über die Selbstheilungskräfte des Körpers. Der 22. Juni 1874 ging in die Geschichtsbücher als der Tag ein, an welchem Still der Allgemeinheit die Osteopathie als „neue Wissenschaft“ vorstellte. Boom – die Osteopathie schlug ein und verbreitete sich rasch. Der schottische Mediziner John M. Littlejohn (1867–1947) hielt große Stücke auf seinen Kollegen Still und griff dessen Konzept auf, jedoch richtete er es mehr auf die Physiologie aus, anstatt auf die Anatomie. Er setzte sich enorm für die Weiterverbreitung und die wissenschaftliche Anerkennung der Osteopathie ein und gründete 1917 in London, England die „British School of Osteopathy“.

Auch William Garner Sutherland, der von 1873 bis 1954 lebte, war ein großer Befürworter des osteopathischen Systems von Andrew T. Still. Sutherland war sogar Schüler von ihm. Er erweiterte dessen osteopathische Lehren und Anwendungen auf den Bereich des Schädels und gilt seither als Begründer der cranialen bzw. craniosacralen Osteopathie. John Upledger wiederum koppelte später diesen Bereich aus der Osteopathie aus und entwickelte ihn zur eigenständigen Craniosacral-Therapie weiter.

Ein weiterer wichtiger Name ist D. D. Palmer (1845–1913). Im Jahre 1893 besuchte er Still in Kirksville und beobachtete zwei Wochen lang den Meister bei der Arbeit. Er war fasziniert von den neuartigen manuellen Techniken der Osteopathie, erlernte sie und trug sie weiter in die Welt hinaus.

Nachdem zuerst die USA in den Genuss der osteopathischen Heilmethode kam, war Großbritannien das zweite Land. Die Therapeuten Littlejohn und Stoddard sorgten dafür, dass die Engländer diese Methode kennen und lieben lernten.

Und was ist mit Deutschland? Wie kam die Osteopathie zu uns? Dem am 22. Dezember 1869 in Kraschen, Schlesien geborenen Pastor Gustav A. Zimmer wird dieser Verdienst zugeordnet. Er verweilte viele Jahre in Amerika, und als er 1927 nach Deutschland zurückkehrte, gründete und betrieb er in Dresden eine Ausbildungsstätte für Chiropraktik („chiropractic college“). Seine Schüler waren vor allem Heilpraktiker. Bis zu seinem Tod am 17. Dezember 1939 veröffentlichte er zahlreiche Bücher, u.a. in der Reihe „Bibliothek der neuen Heilmethoden“ das Werk „Osteopathische Massage – Leichtfassliche und praktische Anleitung für jedermann, nebst Anleitung zur diätetischen und milden Wasserbehandlung“. Der Nürnberger Heilpraktiker Willi Schmidt beschäftigte sich zeitlebens mit Osteopathie und übernahm 1959 die Leitung der Arbeitsgemeinschaft für Chiropraktik und Osteopathie in der DH mit Arbeitskreisen in allen Landesverbänden. Zeitgleich nahmen immer mehr deutsche Ärzte die manuelle Therapie mit in ihr Konzept auf. Heute zählt die Osteopathie – nicht nur in Deutschland – zu den wichtigsten und effektivsten Therapieverfahren überhaupt.

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Besondere osteopathische Einsatzgebiete

Besondere osteopathische Einsatzgebiete

Kinderosteopathie

Die Kinderosteopathie ist ein wichtiger Zweig der Osteopathie und mittlerweile ein eigenes Berufsbild, auf das sich viele Behandler spezialisiert haben. Der ausgebildete Kinderosteopath therapiert Störungen im craniosakralen System bei Säuglingen und Kleinkindern. In diesem Alter ist der Körper sehr empfänglich für osteopathische Korrekturen. Schädelasymmetrien, die ggf. durch Geburtstraumata entstanden sind, können sehr effektiv behandelt werden. Gleichzeitig wird dadurch gefährlichen Dysfunktionen wie Skoliosen, quälenden Vedauungsstörungen oder Entwicklungsverzögerungen entgegengewirkt. Die Osteopathie hat längst begriffen und erforscht, dass ihre Methoden die gesunde Entwicklung von Kindern fördert und auf sanfte Weise notwendige Korrekturen erzielen kann. Die einzelnen Handgriffe werden dabei stets besonders sanft ausgeführt und an das wachsende Gewebe angepasst. Vor allem dann ist die Kinderosteopathie gefragt, wenn die Beschwerden der Kleinen nach schulmedizinischen Tests keinen klaren Befund ergeben. Ebenso, wenn Beschwerden drohen sich zu chronifizieren. Bevor dies passiert, kann die Kinderosteopathie wirkungsvoll helfen. Häufig schreiende oder weinende Kinder haben oftmals versteckte Auslöser dafür, z.B. Fehlstellungen im Wirbelapparat oder im Gelenkapparat, Schmerzen wo auch immer oder psychosomatische Symptome. Die Geburt ist ein heftiges Ereignis, und durch die enormen  Zug- und Druckkräfte, die auf den kleinen Körper einwirken, kann es zu verschiedensten Blockaden, z.B. eines Wirbelsäulengelenkes, kommen. Diese kann der Oeteopath mit Spezialisierung auf den Baby- und Kindeskörper schnell erkennen und professionell lösen. Der Kinderosteopath lernt in seiner Fachausbildung  die unterschiedlichen körperlichen, geistigen, sensorischen, emotionalen und neurologischen Entwicklungsstufen des Kindes genau kennen. Dies ermöglicht ihm ein spezifisches Werken. Mit seinem geschulten Blick und Tastsinn kann er so Störungen der normalen embryologischen und fetalen Entwicklung sowie im Schwangerschaftsverlauf gut erkennen und behandeln. Viele Neugeborene haben Probleme mit bestimmten  Körperfunktionen wie selbständiges Atmen oder der Nahrungsaufnahme. Der pädiatrisch arbeitende Osteopath kann mit seinen sanften Techniken dem Baby dabei helfen, diese Umstellung zu meistern. Auch ein besseres Gleichgewicht und ein höheres Wohlbefinden sind realisierbar. Da Babys und Kleinkinder noch nicht in unserer Sprache sprechen und uns noch nicht deutlich vermitteln können, wo sie der Schuh drückt, ist die sorgfältige Überprüfung des gesamten Körpers ein wichtiger Faktor der kinderosteopathischen Behandlung. Oftmals reichen eine oder zwei Sitzungen aus, um die Problematiken erkennen und korrigieren zu können. Die häufigen Indikationen für eine pädiatrische Behandlung sind: Allergien aller Art Emotionale Traumata, die z.B. unmittelbar vor, nach oder während der Geburt entstanden sind Entwicklungsverzögerungen wie ADS oder Lernschwierigkeiten Jegliche Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen Kieferfehlstellungen Schädelasymmetrien Urogenitalbeschwerden Verdauungsprobleme Wachstumsstörungen

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